RICOSTA und Sympatex auf gemeinsamer Recyclingmission

München / Donaueschingen, 10. Januar 2018 Sympatex Technologies startet mit dem langjährigen Kunden RICOSTA eine neue Nachhaltigkeitsinitiative: Die ökologische Alternative unter den textilen Funktionsspezialisten liefert dem Traditionsunternehmen für die nächste Saison vollständig recycelte Sympatex Futterstoffe für den Bereich Kinderschuhe. Mit dieser Vereinbarung ist RICOSTA der erste Kinderschuhhersteller; der seine Sympatex Linie auf vollständig recycelte Materialien umstellt. RICOSTA erklimmt somit gemeinsam mit Sympatex die nächste Stufe in seiner Nachhaltigkeitsstrategie. Komplettiert wird diese Maßnahme durch eine gemeinsam durchgeführte POS Aktion, welche auf die spielerische Aufklärung zum Thema Plastik und Recycling abzielt.
Die zu 100% recycelten Futterstoffe bestehen aus GRS (Global Recycled Standard) bzw. bluesign® zertifizierten Polyesterfasern, die aus recycelten PET-Flaschen gewonnen wurden. Vergleicht man die Herstellung von 1 kg der verwendeten recycelten Polyester-Fasern mit 1 kg erdölbasierten Polyester-Fasern ist die Ökobilanz hervorragend: 32% CO2-Reduktion, 60% Energieeinsparung und 94% weniger Wasserverbrauch. Hier werden anstelle von 60 Litern nur etwa 3 Liter der knappen Ressource verbraucht.
Passend hierzu hat Sympatex ein Kinderbuch im Kleinformat mit dem Titel „Sam und der Plastikplan“ entwickelt, das Kindern auf leichte Art die Bedeutung des Recyclings näher bringen soll. Das Büchlein wird erstmals auf der ISPO München (28.01.-31.01.2018) am Sympatex Stand (Halle A1, Stand 300) vorgestellt. In der nächsten Wintersaison wird es darüber hinaus jedem Paar RICOSTA/Sympatex Kinderschuhe der Marken Pepino und RICOSTA im Schuhkarton beiliegen sowie ausgewählten RICOSTA Händlern als Verkaufsunterlage zur Verfügung gestellt.
„Wir glauben, dass bei den ökologischen Themen auch die Jüngsten der nächsten Generation mitreden dürfen“, erklärt Dr. Rüdiger Fox, CEO Sympatex Technologies. „Denn wenn wir nicht zeitnah den Kunststoffkreislauf schließen, wird es bereits ihre Generation sein, die, wenn sie erwachsen ist, mehr Kunststoff in den Ozeanen vorfinden wird, als Fische. Hierbei kann die Textilindustrie einen wesentlichen Beitrag leisten“, ergänzt Fox.